• ✈️ TAKE-OFF ANGEBOT
  • STARTE DEIN TRAINING JETZT
  • 32 € RABATT

Wie schwer ist der DLR-Test wirklich? Durchfallquote, Mythen und was das für dich bedeutet

„Nur 5 % bestehen.“ Wer sich auf den DLR-Test vorbereitet, stößt früher oder später auf diese Zahl — und sie sitzt. Aber was steckt wirklich dahinter? Und was bedeutet sie konkret für deine Chancen? Dieser Artikel räumt mit den gängigsten Mythen auf und erklärt, was die Statistiken tatsächlich aussagen.

Die 5-%-Zahl: Was sie bedeutet — und was nicht

Die oft zitierte Zahl von rund 5 % Bestehensquote ist real — aber sie beschreibt nicht den DLR-Test allein. Sie beschreibt den gesamten Auswahlprozess bei der European Flight Academy (EFA) der Lufthansa Group: vom ersten DLR-Test bis zur finalen Zusage für einen Ausbildungsplatz. Dieser Prozess besteht aus mehreren Stufen.

Schau dir die Zahlen genauer an:

  • Im ersten Schritt (DLR-Berufsgrunduntersuchung / Zertifikat) scheitern erfahrungsgemäß rund 70–75 % der Bewerber:innen — etwa 25–30 % kommen durch.
  • Von diesen schaffen dann wiederum nur etwa 20–25 % die anschließende Firmenqualifikation (Assessment Center, Simulator, Interviews).
  • In der Gesamtrechnung kommt man so auf die bekannten ca. 5–7,5 % aller ursprünglichen Bewerber:innen.

Was das bedeutet: Der DLR-Test selbst hat eine Bestehensquote von etwa 25–30 % — nicht 5 %. Das ist immer noch anspruchsvoll. Aber es ist ein ganz anderes Bild als die oft dramatisierte Gesamtzahl. Und es ist ein Bild, das sich durch gute Vorbereitung aktiv verschieben lässt.

Zum Vergleich: Bei der Fluglotsenauswahl der DFS liegt die Durchfallquote sogar bei rund 95 %. Anspruchsvolle Eignungsverfahren in sicherheitskritischen Berufen sind die Regel — nicht die Ausnahme.

Warum der Prozess zweistufig ist — und was das für dich heißt

Das klassische Lufthansa-Verfahren besteht aus zwei klar getrennten Stufen:

Stufe 1 — DLR-Untersuchung: Kognitive Tests, psychomotorische Tests (u. a. MIC), Konzentrationstest, Englisch, Persönlichkeitsfragebogen. Kein Interview, kein Assessment Center. Rein computerbasiert, ein voller Tag in Hamburg, Zürich oder Mailand.

Stufe 2 — Firmenqualifikation (FQ): Simulatorscreening, Gruppenübungen, Interviews, medizinische Untersuchung. Hier geht es weniger um abstrakte kognitive Fähigkeiten als um Persönlichkeit, Kommunikation und situatives Urteilsvermögen.

Diese Trennung ist wichtig: Wer in Stufe 1 scheitert, scheitert an klar trainierbaren Fähigkeiten. Wer in Stufe 2 scheitert, hat andere Baustellen — die mit Testtraining wenig zu tun haben. Das heißt: Gezieltes Training wirkt vor allem in Stufe 1, wo es auch den größten Hebeleffekt hat.

Welche Module sind am anspruchsvollsten?

Aus Erfahrungsberichten und Forendiskussionen von Tausenden Kandidat:innen zeichnet sich ein klares Bild ab, welche Module die meisten Probleme bereiten:

🔴 MIC — Monitoring and Instrument Coordination

Mit Abstand das meistdiskutierte Modul. Der simultane Einsatz von Joystick, Touchscreen und akustischer Überwachung über ~75 Minuten überfordert viele Kandidat:innen beim ersten Kontakt. Das Problem: Wer MIC zum ersten Mal im echten Test erlebt, ist allein durch die Ungewohntheit des Formats im Nachteil — völlig unabhängig von den eigentlichen Fähigkeiten.

🔴 RMS — Running Memory Span

Das Prinzip — akustische Zahlenfolgen im Kurzzeitgedächtnis halten, während neue folgen — ist intuitiv kaum vorstellbar, bevor man es erlebt hat. Wer es aber oft genug geübt hat, entwickelt verlässliche Chunking-Strategien und merkt, dass der Test gar nicht so mysteriös ist wie er klingt.

🟡 KRN — Kopfrechnen

Nicht wegen der Mathematik selbst, sondern wegen des Formats: Aufgaben nur akustisch, kein Papier, Ergebnis direkt eintippen — während die nächste Aufgabe schon läuft. Wer nur „normales“ Kopfrechnen geübt hat, ist trotzdem unvorbereitet.

🟡 PPT — Würfelklappentest

Räumliches Vorstellungsvermögen ist nicht gleichmäßig verteilt — manche Kandidat:innen haben hier von Natur aus mehr Mühe. Die gute Nachricht: Es ist eines der Module, bei denen Übungseffekte besonders gut nachgewiesen sind.

Module wie ENS (Englisch), TVT (Technisches Verständnis) und SKT (Dreieckstest) werden im Vergleich seltener als Hauptproblem genannt — sie stellen vor allem dann Hürden dar, wenn keine systematische Vorbereitung stattgefunden hat.

3 Mythen über den DLR-Test

Mythos 1: „Den DLR-Test kann man nicht üben.“

Dieser Mythos hält sich hartnäckig — wahrscheinlich, weil er eine bequeme Erklärung für schlechte Ergebnisse bietet. Die Realität: Die kognitiven Fähigkeiten, die der DLR-Test misst — Arbeitsgedächtnis, Reaktionsgeschwindigkeit, räumliche Wahrnehmung, Konzentration — verbessern sich nachweislich durch gezieltes Training. Was nicht hilft: wahllos irgendwelche Rätsel lösen. Was hilft: das Trainieren exakt der Aufgabenformate, die im Test vorkommen, unter realistischen Zeitbedingungen.

Mythos 2: „Du brauchst Abitur mit Einser-Schnitt.“

Der DLR-Test misst keine Schulnoten und kein akademisches Wissen. Er misst spezifische kognitive Profile. Kandidat:innen mit mittlerem Schulabschluss, die gut vorbereitet sind, schneiden nachweislich besser ab als Hochschulabsolvent:innen, die ohne Vorbereitung zum Test erscheinen. Das Auswahlverfahren ist explizit darauf ausgelegt, Eignung zu messen — nicht Bildungsbiografie.

Mythos 3: „Wer einmal durchgefallen ist, hat keine Chance mehr.“

Das stimmt nicht. Das DLR-Zertifikat Cockpit ist wiederholbar — nach einer empfohlenen Wartezeit von mindestens 6 Monaten. Diese 6 Monate sind keine Niederlage. Sie sind eine Chance, die entscheidenden Module systematisch zu trainieren und beim nächsten Versuch deutlich stärker anzutreten. Wer die Zeit nutzt, kann sich messbar verbessern.

Ist der Test wirklich trainierbar? Was die Forschung sagt

Ja — und zwar nicht nur ein bisschen. Kognitionspsychologische Forschung zeigt konsistent, dass Training des Arbeitsgedächtnisses, der Verarbeitungsgeschwindigkeit und der geteilten Aufmerksamkeit zu messbaren Leistungsverbesserungen führt. Das gilt besonders dann, wenn das Training:

  • spezifisch ist — also nah an den echten Aufgabenformaten
  • adaptiv ist — die Schwierigkeit steigt mit den Fähigkeiten
  • regelmäßig ist — kurze tägliche Einheiten sind besser als seltene Marathonsessions
  • mit Feedback arbeitet — du siehst, wo du stehst und wo nicht

Genau nach diesen Prinzipien ist DLR-TEST.TRAINING aufgebaut. Das adaptive Stage-System sorgt dafür, dass du immer auf deinem aktuellen Niveau trainierst — weder unter- noch überfordert — und die Schwierigkeit mit dir wächst. Du siehst nach jedem Testlauf, wo du stehst, wo du Fortschritte machst und welche Module noch Aufmerksamkeit brauchen.

Was eine gute Vorbereitung ausmacht — und was nicht

Nicht jede Vorbereitung ist gleich. Hier ein ehrlicher Vergleich:

AnsatzWarum er wenig bringt
Allgemeine Denksportaufgaben / RätselFalsches Format, kein Zeitdruck, kein Feedback
Einmal einen Probedurchlauf machenZu wenig Wiederholungen für messbaren Effekt
Nur schwache Module übenDer Test bewertet das Gesamtprofil
Zwei Wochen vor dem Test intensiv anfangenKognitive Verbesserung braucht Zeit — meist 4–8 Wochen

Was stattdessen funktioniert:

  • 4–8 Wochen vor dem Test mit dem Training beginnen
  • Tägliche Einheiten von 30–60 Minuten — Regelmäßigkeit schlägt Intensität
  • Alle Module abdecken, mit Fokus auf die persönlichen Schwächen
  • Den Prüfungsstress simulieren — wer alle Module hintereinander durchspielt, wie es am echten Testtag passiert, lernt mit Erschöpfung umzugehen
  • Fortschritte messen — sichtbare Verbesserungen über Wochen sind der beste Motivator

Bei DLR-TEST.TRAINING bekommst du basierend auf deinem Testtermin einen persönlichen Trainingsplan, der dir genau sagt, was du wann trainieren solltest. Und mit der DLR-Simulation kannst du einen vollständigen Testtag vorab durchspielen — alle 6 Kerntests hintereinander, unter echten Zeitbedingungen. Wer das mehrfach gemacht hat, geht am echten Tag mit einem ganz anderen Gefühl in den Test.

Probiere es kostenlos aus

Jetzt kostenlos starten →

Fazit: Die Statistik ist kein Urteil über dich

Die Zahl „5 %“ klingt entmutigend — aber sie beschreibt einen mehrstufigen Prozess mit vielen Faktoren, von denen der DLR-Test nur einer ist. Wer versteht, was der Test wirklich misst, und wer sich systematisch darauf vorbereitet, verschiebt seine persönliche Statistik deutlich. Die Fähigkeiten, auf die es ankommt, sind trainierbar. Die Zeit dafür ist begrenzt. Fang jetzt an.